like that smooth groove!
Jan 26
Heute mal keine Brötchen 🙂
750 Mehl
1 Hefe
1 TL Salz
1 EL Zucker
100 ml Milch
ca 300 ml Wasser
10 Min 180°C und dann für 15 Min auf 220°C
Endgewicht 1082g
Kosten ca. 45ct incl. Energie
Arbeitsaufwand ca. 12 Minuten
Jan 25
Schon wieder ein Ausfall – natürlich Sonntags wo nicht mal die Hotline besetzt ist. Nicht nur das dass Internet weg ist, man kann ja jetzt Dank VoIP auch nicht mehr „Festnetztelefonieren“. Aber wie schön das man wenigstens von anderen Kunden auf der Facebook-Seite von Primacom erfährt, dass es sich mal wieder nicht um ein individuelles Problem der eigenen Leitung handelt.
Jan 17
Wenn man das wirklich nette Filmchen gesehen hat, da fragt man sich eigentlich warum noch so viele Leute bei Amazon schuften müssen. Wir werden uns einfach damit abfinden müssen, das die Arbeit wie sie heute definiert ist immer weniger wird – d.h. ja nicht das es nicht genug zu tun gäbe.
Jan 15
15. Januar 1990 – also genau heute vor 25 Jahren hörte ich Mittags im Radio das es gegen 17 Uhr eine Demo vor der Stasi in der Normannenstraße gäbe. Na die neue Reisefreiheit (d.h. immer erst in die Jebenstr. am Zoo zum Besucherbüro fahren und den Mehrfachberechtigungsschein abstempeln zu lassen und der Mindestumtausch fielen zum 1.1.1990 weg) nutzend dachten wir schauen da mal vorbei. Also hab ich mir meinen Sohn (6 Mon.) um den Bauch gebunden (Kinderwägen auf Demos fand ich schon immer doof) und los gings. Mit der S-Bahn zum Grenzübergang Friedrichstraße und dann weiter bis zum Alex und dann in die U-Bahn bis zum U-Bahnhof Magdalenenstraße.
Dann erst mal nach dem Weg fragen – den Stadtplan hatte ich in der Eile vergessen, da niemand auf der Straße war bin ich dann erst mal in den nächsten Laden gegangen. Die Verkäuferinnen schienen mir scheinbar erstaunt a) das ein Kunde rein kam und b) das da jemand nach der Normannenstraße fragte. Es war ja wirklich nur zwei mal um die Ecke. Meiner Erinnerung standen da so 3-400 Leute vor der Tür und jemand erzählte was durch Megaphon. Die Torfahrt war schon offen und allerlei Leute gingen da hinein und hinaus. Überall lag Papier in den Gängen und Fluren es herrschte ein wildes Durcheinander. So ein wenig mulmig war es mir schon, den ich konnte die Lage überhaupt nicht einschätzen und meinen Sohn hatte ich ja auch noch um dem Buch. Vor ein paar Wochen hätten die mich für das bloße Betreten des Geländes bestimmt für ein paar Wochen oder Monate da behalten. Merkwürdige Leute waren da schon unterwegs und wie sich im Nachhinein herausstellte waren da eine Dienste anderer Staaten unterwegs die gezielt suchten und sich die Taschen voll steckten (Rosenholz-Dateien).
Links:
Bundeszentrale für politische Bildung 15. Januar 1990 – Die Erstürmung der Stasi-Zentrale
Das Stasimuseum – Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße
Jan 12
Das Angebot war halbwegs günstig und da haben wir uns dann doch verleiten lassen mal Internet über das TV-Kabel zu bestellen. Am Anfang nach kleineren Startschwierigkeiten hat auch alles ganz gut funktioniert. 32Mbit/s Downstream und den doppelten Upstream 4 statt 2 Mbit/s.

Das ist die Auswertung meiner Speedtests die ich an meinen 32Mbit/s Primacom Anschluss gemacht habe. (Zeitraum 18. Okt 2014 – 11.Jan. 2015)
Doch dann hat Primacom angefangen 150 MBit/s Leitungen für lau zu vermarkteten und dann war es hin mit der Stabilität. In den Abendstunden war man plötzlich froh wenn man noch 5 oder 6 Mbit/s hatte um sich einen Youtube Stream in HD anzusehen … aber oft war nicht mal das der Fall. Der Upstream läuft immer prima – so gut nie unter 3 MBit/s. In den letzten Wochen sind dann aber noch Ausfälle dazugekommen, scheinbar hat Primacom mit seinem DHCP-Server Probleme, so das nach ablaufen des Leases keine Verbindung mehr aufgebaut werden kann.
Das letzte mal als ich bei der Hotline angerufen habe und das Problem geschildert habe, konnte ich das Schulterzucken der Dame am anderen Ende der Leitung förmlich sehen, als ich Sie dann fragte was den die Primacom gedenkt dagegen zu unternehmen. Ich habe da so etwas wie „oh je – das ist was Größeres“ gehört.
Bei meinem nächsten Anruf, habe ich auch nur ausweichende Antworten bekommen und auf die Frage nach dem Feedback das mir versprochen wurde „Das bekommen Sie schon noch“ … bis heute hat sich Primacom bei uns weder schriftlich oder telefonisch gemeldet. Ich denke die wollen das aufsitzen. Ich dokumentiere auf jeden Fall die und wenn sich da bald nichts ändert, werden wir das noch 2 mal schriftlich anmahnen und dann die Karte der Sonderkündigung wegen nicht erbrachter Leistung ziehen müssen. [Link]
Am 5. Januar war dann Primacom komplett bundesweit ausgefallen von ca. 4 Uhr in der Früh bis gegen Mitternacht – einschließlich der Hotline. Eine Stellungnahme gab es dann erst gegen Mittag auf Facebook. Scheinbar sind nicht nur die Techniker unterbesetzt, sondern auch die PR-Abteilung völlig überfordert.
Die Primacom Berlin GmbH ist ein privater Kabelnetzbetreiber in Deutschland mit rund einer Million angeschlossener Haushalte und rund 800.000 Kunden. Es ist die Nachfolgegesellschaft der seit 2010 insolventen börsennotierten Primacom AG.
Dez 21
Dez 16
Konsumtempel zum Kulturtempel?
Das wäre ja mal was – die Clubcommission Berlin e.V. verbreitet seit gestern diese Meldung:
Die Clubcommission Berlin e.V. reicht ein
Kaufangebot von einen in Berlin in der Vergangenheit oft handelsüblichen Preis von 1,00 Euro ein. Sie schickt sich an die Mall of Berlin samt Grundstück zu übernehmen und zur „Hall of Berlin“
umzufunktionieren. Eine Wochenend-Blitzumfrage unter den über 140 Mitgliedern der Clubcommission ergab, dass zahlreiche Clubbetreiber und Veranstalter bereit wären an dem Standort zu investieren und den Betrieb auf Teilflächen aufzunehmen. Darunter auch Dimitri Hegemann, Chef des legendären Tresor, dessen Betrieb an selber Stelle damals von Investoren verdrängt wurde. „Meine Vision eines„Techno-Towers“ mit Musikkultur und Kreativwirtschaft rückt damit wieder in greifbare Nähe, sie würde an ihren Ursprungsort in Berlins Mitte zurückkehren.“, sagt er dazu.
Olaf Möller, Vorsitzender der Clubcommission Berlin e.V.: „Die Umbaumaßnahmen in der Mall of Berlin werden derzeit von Statikern im Auftrag der Clubcommission geprüft, genehmigungsrechtliche Fragen sollen bald mit den zuständigen Behörden in Bezirk und Land erörtert werden.“
Selbst an die Anrainer hat die Clubcommission gedacht: Gesprächsangebote mit dem Bundesrat oder dem Bundesfinanzministerium werden derzeit vorbereitet, damit deren Mitarbeiter, aber auch Anwohner die Musik aus schallgeschützten Clubs nicht als Lärm wahrnehmen. Gäste und auch neue Touristen werden die neue Attraktion Berlins Hall of Berlin nutzen – dazu ist ein Nutzungskonzept in Arbeit, welches Wege und Wartezeiten vor der Tür nicht zu Lasten der Anrainer lenkt.
Die Übernahme der Mall of Berlin – neu: Hall of Berlin – ist ein konkreter Schritt gegen das Clubsterben in Berlin.“, so Sascha Disselkamp, Vorstandsmitglied der Clubcommission Berlin e.V.
Vor dem Hintergrund der Planungen zur Streckenführung der A100 sind Clubs wie Else, Wilde Renate, Sisyphos, Magdalena oder About Blank akut gefährdet. Diese Kult-Kulturstätten könnten u.a. in der Hall of Berlin ein neues zuhause finden.
Noch vor Weihnachten werden Clubbesucher in Berlin von der Clubcommission in sozialen Medien aufgefordert, Vorschläge für Standorte ihrer Lieblingsclubs oder neue Ideen einzureichen. Die Clubcommission Berlin e.V. begrüsst alle Maßnahmen zur Stärkung der Clubkultur in Berlin.
Quelle: Clubcommission